Warum mein Körper ohne den Kopf nicht gesund werden konnte – welche oft übersehenen Faktoren an der Entstehung von Krankheitssymptomen beteiligt sein können, und was du daraus für deine Gesundheitsfürsorge ableiten kannst.
Ich war etwa vierzehn Jahre alt, als Rückenschmerzen mich erstmals aus dem unbeschwerten Alltag rissen – trotz fast täglichen Sports. Der darauffolgende Ärzte- und Therapiemarathon blieb – wie leider bei so vielen Menschen – ergebnislos. Über die Jahre verschlimmerten sich meine Schmerzen, breiteten sich vom Nacken bis zum Knie aus und wurden chronisch. Im Alter von etwa zwanzig Jahren konnte ich keine fünfhundert Meter mehr joggen, ohne unerträgliche Schmerzen zu bekommen. Die meisten sportlichen Hobbys musste ich aufgeben.
Heute – etwa zehn Jahre später – habe ich zwar immer noch Beckenschiefstand, Skoliose, Morbus Scheuermann etc., aber ich bin weitestgehend schmerzfrei. Um zu verstehen, wie mir das gelungen ist, reicht es nicht, über Bewegung und Ernährung zu sprechen. Die Lösung lag für mich sehr viel tiefer.
Zuallererst musst du verstehen, warum Symptome und Krankheiten wie Schmerz, Bluthochdruck oder Energielosigkeit entstehen. Müssten wir – das Ergebnis jahrmillionenlanger gnadenloser Auslese – nicht genetisch perfekt und schmerzfrei sein?
Warum spüren wir Symptome?
Der menschliche Körper ist – wie auch jedes andere Leben – ein hochkomplexes, selbstregulierendes, dynamisches System, das sich pausenlos selbst repariert. Unermüdlich werden Zellen erneuert, D