In guten wie in schlechten Zeiten: Über eine nachhaltige spirituelle Praxis als Grundlage einer kollektiven Evolution, die aus der weltweiten Krise herausführen kann
Wir bewegen uns in Zeiten großer Umbrüche. Das Massenbewusstsein des Planeten wird geschüttelt und auf die Probe gestellt. In Zeiten einer Finanzkrise, einer globalen Erwärmung, einer starken Umweltbelastung sieht sich das Bewusstsein einer großen Herausforderung gegenüber. Krisen können bekanntlich große Chancen zu einer nachhaltigen Veränderung sein, aber auch Auslöser einer Regression im Bewusstseinsschwerpunkt eines Kollektivs. Beide Möglichkeiten stehen uns offen. Eine nachhaltige spirituelle Praxis verhilft uns sowohl in den sonnigen wie auch den stürmischen Zeiten zu einer stabilen Präsenz in unserem Erleben. Eine Praxis, die uns durch die angenehmen wie auch die unangenehmen Erfahrungen begleitet und eine tiefere Anbindung schafft, aus der eine stabile, wache Kultur entsteht.
In Zeiten von Krisen tendieren wir dazu, uns auf vorangegangene Bewusstseinsebenen zurückzuziehen: wir regredieren. Von einer freien Marktwirtschaft kehren wir zurück zu einer Ebene, auf der wir mehr Regeln, Gesetze und Regulierungen brauchen, da wir es offensichtlich in der Freiheit nicht geschafft haben, die Gier nach mehr, vor allem mehr Geld, bewusst zu transzendieren. Somit wird die Krise im besten Fall mehr Regulierung bringen. Wenn wir jedoch weiter in die Regression v