In manchen Regionen wird die Paste ebenfalls verwendet, um die Hände des Bräutigams zu färben, weil das tiefe Rot, das auf der Haut zurückbleibt, wenn die Paste getrocknet ist und abgewaschen wird, als Symbolfarbe für die tiefe Liebe zwischen Mann und Frau steht.
Henna war nicht nur in Indien seit jeher ein beliebtes Schönheitsmittel, sondern auch in sämtlichen Ländern des Nahen Ostens, überall dort, wo der Henna-Strauch zur üblichen Vegetation gehört. So wurden beispielsweise ägyptische Mumien gefunden, deren Nägel mit Henna eingefärbt waren.
Plinius bezeichnete die Pflanze als „Zypresse Ägyptens“. Von den Hebräern „Zypressblüte“ genannt, kommt Henna im Hohen Lied Salomos in der Zeile „Mein Geliebter schmiegt sich an mich wie ein Bündel Zypressblüten sich an die Weingärten En-Gedis schmiegt“ zu Ehren.
Als kosmetisches Mittel hat Henna eine Geschichte, die Tausende von Jahren ins alte Indien zurückgeht: von Frauen wurde und wird es zum Färben von Händen und Nägeln benutzt, von Männern für ihre Bärte und Schnurrbärte und von beiden Geschlechtern zum Färben und Pflegen d