Über Götter, Orakelpflanzen und Einweihungen in die Mysterien des Seins.
Im antiken Griechenland können wir zahlreiche Elemente finden, die wir heute dem Phänomen „Schamanismus“ zuschreiben würden. Denn auch die alten Griechen haben sich zur Divination in Trance versetzt, sie kannten sich mit allerlei heilsamen und psychoaktiven Pflanzen aus, haben in universellen Prinzipien die Gottheiten erkannt und wussten um die Existenz der „anderen Wirklichkeit“.
Himmel und Erde als Urgötter
Am Anfang war das Chaos, so heißt es in der griechischen Mythologie zur Entstehungsgeschichte des Lebens, und aus diesem Chaos, dieser kosmischen „Ursuppe“, gingen die Urgottheiten Uranus (Himmel) und Gaia (Erde) hervor. Diese beiden wiederum zeugten das Göttergeschlecht der Titanen, bei denen es sich um Riesen in Menschengestalt handelte; weiterhin gehörten zu den direkten Nachfahren von Uranus und Gaia die so genannten Hekatoncheiren sowie die Kyklopen. Die nächsten Gottheiten in dieser Ahnenreihe waren Helios (Sonnengott), Zeus (Göttervater im Olymp) und Demeter (Muttergöttin im Olymp), und in der Folge noch viele weitere olympische und nicht-olympische Gottheiten. Außerdem existieren in der griechischen Mythologie Nymphen (Wald- und Baumnymphen, Talnymphen, Meernymphen u.a.), Halbgötter, Heroen, Menschen, Tiere und Ungeheuer.
Die Vorstellung, dass Himmel und Erde die Welt erschufen, finden wir in zahlreichen schamanischen Kulturen weltweit, sie ist keinesfalls auf das antike G