Und jetzt zur Praxis! Raus aus dem Stress und rein in die Entspannung mit Yin-Yoga.
Yin-Yoga beruhigt, harmonisiert, reduziert unseren Stress, gleicht Yin und Yang aus und bringt uns auf sanfte Weise in unsere Mitte zurück, so dass wir gesund und offen bleiben können.
Das Chi fließt
Ähnlich wie in der TCM (Traditionellen Chinesischen Medizin) spielt im Yin-Yoga das Chi eine wichtige Rolle. Gemeint ist jene Lebensenergie, die wir brauchen, um unsere Körperfunktionen aufrechtzuerhalten. Fließt das Chi ungehindert in den Meridianen, so genannten Energieleitbahnen, durch den ganzen Körper, sind wir gesund. Kommt es zu anhaltenden Blockaden, werden wir krank. Insgesamt 72 Meridiane verlaufen durch den Körper und verbinden verschiedene Bereiche miteinander, wobei 14 Meridiane eine zentrale Rolle spielen. Die zehn wichtigsten Organe im menschlichen Körper, die entsprechend ihrer jeweiligen Funktion Yin oder Yang angehören, werden jeweils einem Meridian zugeordnet. Sie stehen in unmittelbarer Verbindung zueinander. Entlang dieser Leitbahnen befinden sich Punkte, die durch Akupunktur oder Akupressur stimuliert werden können, um gestaute Energie wieder in Fluss zu bringen. Genau diese Punkte, die Meridiane und das dazugehörige Organ werden durch Yin-Yoga angesprochen. Aber richtig aktiviert werden sie erst durch das lange Halten der Asanas. Dadurch lösen sich dann auf eine sehr sanfte Weise Blockaden, und das Chi wird in Fluss gebracht.