Abbie Galvin unterrichtet einen außergewöhnlichen und facettenreichen Stil. Was er mit Origami gemeinsam hat, und mit welchen Metaphern in der Praxis gearbeitet wird, erzählt sie im YOGA-AKTUELL-Interview.
Katonah Yoga® wurde vor über fünfundvierzig Jahren von Nevine Michaan entwickelt. Katonah selbst ist ein Stadtteil von Bedford im Staat New York und gab dieser Tradition den Namen. Abbie Galvin, die in ihrem früheren Leben Psychoanalyse studiert hat, dann aber als Filmemacherin arbeitete, ist seit fünfundzwanzig Jahren mit dabei und gibt ihr Wissen in zahlreichen Workshops und Fortbildungen, online und auch persönlich, weiter.
Beim Katonah Yoga leben die Stunden selbst von der Gemeinschaft, und so kann es passieren, dass eine Schülerin plötzlich in der Mitte sitzt und sechs helfende Hände um sich hat, die sie dabei unterstützen, tiefer in die Struktur der Haltung einzutauchen. Ein wunderschönes, oft aber auch sehr intensives Gefühl – für die Person, die Hilfestellungen bekommt, wie auch für den Lehrer und die Schüler, die ihr zur Seite stehen –, durch das wir lernen, zu vertrauen und ganz präsent zu sein.
INTERVIEW
YOGA AKTUELL: Abbie, wie bist du damals mit Katonah Yoga in Kontakt gekommen?
Abbie Galvin: Damals bin ich nach Katonah gezogen und bin in Nevines Studio gegangen, da ich Yoga machen wollte und sonst nichts I