Lachen macht glücklich, ist gesund und verbindet. Das kann YOGA-AKTUELL-Autorin Julia Johannsen bestätigen, die bei einem Lachyoga-Training herzhaft mitgelacht hat.
Wir lachen, weil wir glücklich sind – wir sind glücklich, weil wir lachen.
William James
Am Tag, als das Lachyoga Leader Training beginnt, ist mir nicht nach Lachen zumute. Schon gar nicht nach künstlichem Lachen. Normalerweise lache ich genug, und meine Freunde verstehen nicht, weshalb ich überhaupt ein Lachyoga-Training machen will. Die Antwort ist: Nach jedem Lachanfall fühle ich mich glücklich. Wenn ich einen Tag lang nicht lache, fehlt mir etwas. Außerdem reicht es mir nicht, immer nur häppchenweise zu lachen, ich will mich lustvoll und ausgiebig dem Lachen hingeben, minutenlang oder stundenlang am Stück.
Es spielt keine Rolle, dass ich mich gerade nicht nach Lachen fühle. Die Regel des Lachyoga lautet: Fake it until you make it – denn egal ob das Lachen echt oder künstlich ist, die Wirkung ist die gleiche. Lachen ist Medizin für den Körper. „Eine Minute herzhaftes Lachen entspricht 10 Minuten joggen“, sagt die Lachtrainerin Ela Narjes. „Ich habe mir angewöhnt, zu lachen statt zu joggen, weil ich ein fauler Mensch bin.“ Lachyoga wurde in den 1990er Jahren vom Yogi und Arzt Dr. Madan Kataria ins Leben gerufen, der Parallelen zwischen Pranayama u