Gesten der Freude: Soforteinstieg in die Mudrapraxis.
Um es gleich vorwegzunehmen: Die Mudrapraxis ist einfach. Die im Folgenden beschriebenen Mudras sind nicht kompliziert. Der Druck der Hände oder der Finger, die aneinanderliegen, ist sanft. Es ist, als würde die Anziehung zweier Magnete die Finger bzw. die Hände zusammenhalten. Achten Sie darauf, dass Sie entspannt bleiben. Wenn Sie ermüden, machen Sie einfach eine Pause, d.h. Sie lassen die Arme sinken, lösen die Mudra kurz auf und nehmen die Haltung wieder neu ein. Sie können die Mudras stehend, gehend, sitzend und liegend praktizieren. Wenn Sie die Mudra im Schneidersitz oder im Meditationssitz praktizieren, sollten beide Fußaußenkanten auf dem Boden aufliegen. Dies begünstigt das Abfließen verbrauchter Energie und auch das Einfließen der beruhigenden und stabilisierenden Erdenergie. Achten Sie darauf, dass Sie entspannt und aufrecht sitzen und die Augen geschlossen haben. Mit dieser Haltung bringen Sie die inneren Energien optimal zum Zirkulieren. Wenn Sie müde werden, lassen Sie sich einen Augenblick zusammensinken und richten sich dann wieder neu auf. Als positiven Nebeneffekt werden Sie bemerken, dass diese Sitzhaltung Ihren Rücken stärkt. Sie werden immer länger ohne Ermüdung aufrecht und auch ohne Lehne sitzen können. Möchten Sie liegend eine Mudra praktizieren, so achten Sie bitte auf e