Die Sonneneruptionen der letzten Jahre haben zu Veränderungen des geomagnetischen Feldes und in der weiteren Konsequenz zu Erdbeben wie dem folgenschweren Beben in Japan geführt. Weitere Katastrophen sind offenbar zu erwarten. Doch welcher tiefere Grund steht dahinter?
Erdbeben, Tsunamis und verwüstete Landstriche u.v.m. – hängen Katastrophen möglicherweise mit kosmischen Einflüssen zusammen? Bevor wir dieser Frage nachgehen, sollten wir zunächst festhalten, dass eine Katastrophe, so apokalyptisch sie auch sein mag, dennoch subjektiv von uns als solche wahrgenommen wird. Wir geben einem Ereignis also eine Bewertung, wenn wir es als „Katastrophe“ bezeichnen. Zu Recht bezeichnen wir ein Erdbeben, das mehrere Menschenleben auslöscht, als eine Katastrophe. Wenn wir nun die möglichen Zusammenhänge zwischen kosmischen Einflüssen und Katastrophen analysieren wollen, sollten wir diese Subjekt-Objekt-Regeln berücksichtigen. Aber davor gilt es, ein weiteres potenzielles Hindernis aus dem Weg zu räumen – unsere selektive Wahrnehmung, die immer wirkt, selbst bei scheinbar objektiven Informationen. Sie beeinflusst damit die Sicht auf die Welt. Als ich vor wenigen Tagen einen griechischen Ziegenhirten nach den aktuellen Katastrophen befragte, wusste der offenbar nichts mit meiner Frage anzufangen, ihn hatten die Berichte der Massenmedien nicht erreicht. Und selbst wenn wir die Massenmedien als Bewertungsgrundlage hinzuziehen, sollten wir immer hinterfragen: Wer trifft die Auswahl darüber, w