Die verdauungsfördernde Serie aus dem Satyananda Yoga aktiviert Kraft im Unterleib und erzeugt Entspannung im gesamten Körper.
Eine ganze Stunde mit geschlossenen Augen auf dem Rücken liegen? Was sich zunächst ganz „unbeteiligt“ anhört, ist höchst wirksam und macht unheimlich wach.
Ausgangspunkt und Nachspürübung bildet hier Shavasana (die Totenhaltung): eine Übung, von der einige Yogis sagen, dass sie die schwerste Übung im Yoga sei. Denn hier geht es ganz besonders darum, loszulassen und sich nicht nur als den physischen Körper wahrzunehmen. Und mit genau dieser Haltung werden die Übungen dieser Serie ausgeführt: mit achtsamer Leichtigkeit – besonders dann, wenn es anstrengend wird.
Auf diese Weise können wir Yoga ganz bewusst erleben und besonders im Nachspüren wahrnehmen, auf wie vielen Ebenen Übungen wirken, wenn man dabei ganz bei sich ist, ohne einem bestimmten Ziel hinterherzulaufen oder sich vom Außen ablenken zu lassen. Und vielleicht war es genau das, was Swami Satyananda Saraswati dazu bewogen hat, diese Serie bewusst im Liegen ausführen zu lassen – in einer der entspanntesten und gleichzeitig herausforderndsten Haltungen des Yoga.
Die zweite der Pawanmuktasana-Serien kommt, wie die anderen, aus dem Gebiet der Sukshma Vyayama, der sanften und subtilen Übungen des Yoga. Diese Serie befasst sich mit der Stärkung des Verdauungssystems und der inneren O