Ana Forrest: Als ich vierzehn war, sagte ein Mädchen aus der Schule zu mir: “Ich hab’ etwas, was du nicht kannst.“ Ich sah sie an – sie war keine Freundin von mir, ein bisschen klein, übergewichtig und irgendwie „soft“. Ich zündete mir eine Zigarette an, setzte meine „Ich bin cool“-Attitüde auf und entgegnete: „Das ist unmöglich“.
Sie hatte den Handschuh geworfen und ich war gezwungen, die Herausforderung anzunehmen. Also fand ich mich in einer Yogaklasse wieder und konnte gar nicht glauben, was ich da sah. Während ich selbst nichtmals in einer Vorwärtsbeuge meine Knie berühren konnte, schafften es all diese „alten“ Leute dort, in der Vorwärtsbeuge ihre Zehen zu erreichen oder im Bogen ihre Knöchel zu umfassen. Sie waren viel flexibler als ich und ich war so steif. Das versetzte mich in Erstaunen… und war meine Einführung in den Yoga. D