Barbra Noh ist Anusara-Yoga-Lehrerin mit weltweitem Renommee. In YOGA AKTUELL spricht sie über Yoga als Weg, dem Leben offener und vertrauensvoller zu begegnen, über das holistische System ThaiVedic Yoga und über Selbstannahme statt Selbstverurteilung
Aufgewachsen in einer Familie mit enger Beziehung zu den Martial Arts und ausgebildet zur Profi-Tänzerin, widmete sich Barbra Noh von ihrer Kindheit und Jugend an dem Studium von Bewegungskünsten und Tanz. Yoga eröffnete ihr nicht nur einen Weg, körperliche Probleme zu heilen, sondern leitete auch auf der emotionalen Ebene Heilung ein. Zu den zahlreichen Traditionen, in denen Barbra versiert ist, zählen Sivananda und Iyengar Yoga sowie die Krishnamacharya-Tradition und verschiedene Vinyasa-Stile.
Ganz und gar angekommen fühlte sie sich, als sie Anusara Yoga für sich entdeckte, den sie heute weltweit unterrichtet. Im YOGA-AKTUELL-Interview erläutert sie die essenziellen Anliegen dieser Stilrichtung und erzählt unter anderem von ThaiVedic Yoga, einem ausgesprochen holistischen Ansatz, den sie derzeit mitentwickelt.
Interview
YOGA AKTUELL: Dein Stil ist Anusara Yoga. Welche Besonderheiten machen diesen Stil aus?
Barbra Noh: Anusara Yoga ist ein Werkzeug, um Menschen darin zu unterstützen, sich selbst wertzuschätzen. Die eigentliche Intention hinter der Methode liegt darin, Leuten zur Selbstermächtigung zu verhelfen. Als ich das erkannte, wusste ich, dass ich den richtigen Yogastil für mich gefunden habe. D