Dave Stringer zählt international seit Langem zu den bekanntesten Mantra-Sängern. Im YOGA-AKTUELL-Interview spricht er unter anderem über Kirtan als Grassroot-Bewegung mit dem Potenzial, durch Verbundenheit Empathie und Frieden zu schaffen, und über die stimmige Adaption für den Westen.
Der ehemalige Jazz-Musiker Dave Stringer kam eher zufällig zum Kirtan-Singen, als er vor vielen Jahren im Rahmen eines Filmprojekts den Ashram von Swami Muktananda aufsuchte. Yoga und das Chanten übten eine solche Faszination auf ihn aus, dass er in Indien blieb, um seine Yogapraxis zu vertiefen und Kirtan bzw. Mantra-Singen vor Ort zu erlernen. Heute zählt er zu den bekanntesten Mantra-Musikern und tourt rund um die Welt, um den „Bliss“ des Chantens an so viele Menschen wie möglich weiterzugeben. Im gemeinsamen Singen sieht er eine ideale Möglichkeit, Grenzen aufzulösen und zu einer friedlicheren Welt beizutragen.
INTERVIEW
YOGA AKTUELL: Warum ist es dir ein so großes Anliegen, mit Menschen zu chanten?
Dave Stringer: Ich bin ein Mensch, der nach der Wahrheit und nach einer guten Verbindung mit den Mitmenschen sucht. Ein friedliches, wohlwollendes Zusammenleben ist essenziell für mich. Deshalb umgebe ich mich auch gern mit friedvollen Gemeinschaften, die es glücklicherweise auf der ganzen Welt gibt und die sehr heilsam sind. Wenn mein Ego zu dominant ist, erlebe ich T