Patrick Broome, Yogalehrer der Deutschen Fußball-Nationalmannschaft und Autor des Buches „Yoga für den Mann“, über die Besonderheiten von Männer-Yoga und seine Erfahrungen mit Yoga und „Männerthemen“ Patrick Broome, renommierter Yogalehrer und promovierter Psychologe, hat in Deutschland  die populären Jivamukti-Zentren ins Leben gerufen, in denen ein dynamischer Yogastil unterrichtet wird. Die Jivamukti-Yoga-Methode wurde in New York von Sharon Gannon und David Life entwickelt, deren Anliegen es war, die alten Weisheiten der indischen Yogalehre in eine Sprache zu übersetzen, die die modernen Menschen verstehen und auch umsetzen  können. Viele Stars sind begeisterte Jivamukti-Anhänger, darunter Madonna, Sting, Bon Jovi und viele andere. Von Patrick Broome ist kürzlich ein Buch über Yoga für Männer erschienen. YOGA AKTUELL sprach mit ihm über den Geschlechterunterschied beim Yoga. YOGA AKTUELL: Warum haben Sie speziell ein Buch für Männer geschrieben? Patrick Broome: Das steht im Zusammenhang mit meiner Tätigkeit als Yogatrainer für die deutsche Fußball-Nationalmannschaft. Nachdem ich vor einigen Jahren mit der Mannschaft im Trainingslager im Tessin war, hat man mich gebeten, darüber etwas zu schreiben. Dadurch entstand dann die Idee, ein Yogabuch speziell für Männer zu schreiben. Yoga wurde ja in Indien durch die Jahrhunderte hindurch nur von Männern praktiziert, es war nie Frauensache. Das ist erst in unserer westlichen Gesellschaft so geworden. Worin unterscheidet sich Männeryoga vom normalen Yoga? Das Yogatraining für Männer ist kraftvoller. Es gibt viele Übungen, bei denen man die Stellungen länger hält. Auch die Dehnungen sind etwas intensiver. Man kann sagen, dass die Yogastunden generell herausfordernder sind. Trotzdem gibt es aber keine Altersgrenze. Männer von 20-80 können da ohne weiteres mitmachen. Da Männer im Allgemeinen ehrgeizig und leistungsorientiert sind, geht es hier mehr darum, sie von diesem Denken wegzubringen. Leistungsdenken und Konkurrenz gehören nicht in einen Yogakurs. Es geht vielmehr darum, selbstbestimmt zu sein und aktiv Raum für Neues zu schaffen, um […]

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