Es gibt eine Quelle der Weisheit in uns, die wir nicht mit unserer Ratio erschließen können. Unsere Intuition spricht oft durch unseren Körper und unsere Gefühle. Im Yoga können wir lernen, ihr zuzuhören.
Manchmal wissen wir etwas einfach und können nicht sagen, warum. Die Geschichte ist voll von Erfindern, Philosophen und Wissenschaftlern, die ihre wunderbarste Entdeckung nicht bewusst denkend am Schreibtisch gemacht haben – sondern bei einem Spaziergang, im Traum, in der Badewanne oder beim Spiel mit Kindern. Weil intuitives Wissen lange als unseriös und unvernünftig galt, hat man im Nachhinein häufig versucht, diesen wundersamen Prozess irgendwie rational zu begründen. Doch es muss nicht immer eine weltbewegende Erfindung sein: Manchmal spüren wir einfach, wenn es einem Freund schlechtgeht und wir anrufen sollten. Eine Mutter weiß manchmal, dass ihr Kind Hunger hat, noch bevor es nach ihr schreit. Oder wir nehmen ein tolles Angebot – entgegen aller Ratschläge aus unserem Umfeld – nicht an, weil unser Bauchgefühl uns sagt, dass es so besser ist.
Doch was meinen wir eigentlich, wenn wir von Intuition sprechen? Ein Bauchgefühl, einen Geistesblitz, eine Ahnung, gefühltes Wissen, Schicksal, Tagträume? Und woher kommt sie überhaupt? Aus dem Unterbewussten, aus dem Überbewussten oder tatsächlich aus dem Bauch? Nachdem die Wissenschaft l