Endstation Tod – durch Menschenhand: Wie Straßentiere und oft auch ehemalige Haustiere weltweit in vielen Ländern systematisch und brutal „entsorgt“ werden.
Tötungsstationen“ – schon der Ausdruck lässt einem das Blut in den Adern gefrieren. Er ruft Assoziationen zu einigen der düstersten Kapitel der Menschheitsgeschichte hervor, und doch ist dies kein Begriff aus den Geschichtsbüchern, sondern er bezeichnet etwas, das heute – jetzt – Realität ist. In wie vielen Ländern gegenwärtig Tötungsstationen existieren, lässt sich nicht mit Sicherheit genau eruieren. Fakt ist auf jeden Fall, dass es sie in vielen Staaten rund um den Globus gibt – in etlichen europäischen Ländern (vorwiegend in Süd- und Osteuropa) ebenso wie in den USA, in Südamerika, in Japan, auf Mauritius und in mehreren GUS-Staaten.
Tötungsstationen sind Einrichtungen, in denen Straßentiere – und vielfach auch Haustiere, die von den eigenen „Besitzern“ abgegeben werden – getötet werden; entweder nach einer Frist von wenigen Tagen oder sobald eine Auslastung der Station gegeben ist. Dies betrifft Hunde und in vielen Ländern zusätzlich auch Katzen.
Gaskammer oder Spritze ins Herz – das Beispiel USA
Nicht nur in Entwicklungs- und Schwellenländern, sondern beispielsweise auch in den USA gibt es Tötungsstationen – allen voran in den südlichen US-Bundesstaaten. Erhebungen besagen, dass im Jahr 2019 US-weit insgesamt 625.000 Tiere euthanasiert wurden. Im Jahr 1984 waren e