In dieser Serie beleuchten wir die verschiedenen Haltungsgruppen und die ihnen zugrunde liegenden Bewegungsprinzipien – für ein tieferes Verständnis, das dir in der Praxis großen Nutzen bringt!
Jede Asana-Gruppe hat bestimmte Bewegungsprinzipien und Aspekte, die besonderer Aufmerksamkeit bedürfen, um Fehlausrichtungen zu vermeiden. Ziel dieser Serie ist, die Systematik der Haltungen zu erläutern, so dass Asanas sicher ausgeübt werden können. In den vorangegangenen Ausgaben haben wir bereits Vorbeugen, Rückbeugen und einige Hüftöffner (Teil A) genauer betrachtet. In den nächsten Ausgaben folgen noch Armbalancen und abschließend Twists.
Was genau ist ein Hüftöffner? In einer weit gefassten Auslegung sind dies alle Haltungen, die mit der Hüfte in Verbindung stehen. Im ersten Teil zu Hüftöffnern ging es um Haltungen, die die Beininnenseiten dehnen. In dieser Ausgabe betrachten wir Asanas, bei denen die Oberschenkelvorderseiten und die Po-Außenseiten aktiviert werden.
Starten wir mit den Haltungen, die im Besonderen dafür geeignet sind, die Muskulatur der Oberschenkelvorderseiten zu dehnen. Diese Muskeln verlaufen von der Hüfte bis unterhalb des Knies und sind häufig sehr verkürzt, insbesondere bei Ausdauersportlern (z.B. Läufern und Radfahrern). Starke Verkürzungen an diesen Stellen haben jedoch deutliche Auswirkungen auf die Kippung der Hüfte und somit auch auf die Wirbelsäule. Daher sollten wir in unsere Yogapraxis regelmäßig Asanas einbauen, die diese M