Yoga aus dem Blickwinkel eines Physiotherapeuten Yoga boomt; es praktizieren heute ca. 3 – 5 Millionen Deutsche Yoga. Warum ist Yoga so gefragt? Der Wunsch nach Beseitigung von Schmerzen ist wohl der eigentliche Auslöser, den ersten Schritt auf den traditionsreichen Weg des Yoga zu setzten. Dieser individuelle persönliche Schmerz betrifft häufig den Körper, wie z.B. Kopf- oder Rückenschmerzen, er kann sich aber auch geistig ausdrücken in Form von Angstzuständen, Depressionen o.ä. oder er äußert sich als „Weltschmerz“ in dem Ringen nach existenziellen philosophischen Antworten. Yoga gibt das Versprechen, diese Schmerzen lindern und heilen zu können. Die korrekte Ausführung und Anleitung von Yoga-Übungen sollte von einem erfahrenen Lehrer gelernt werden. Bleiben wir bei einem Aspekt rein physischen Schmerzes. Wir können nicht leugnen: vor nicht allzu langer Zeit bewegten sich unsere Vorfahren auf allen Vieren. Die Aufrichtung des Menschen in die Vertikale brachte ihm eine Fülle von Vor- und Nachteilen. Betrachten wir hier drei Nachteile des aufrechten Ganges: 1.) Die Wirbelsäule erfährt Belastungen, die  z.B. durch langes Sitzen, Übergewicht usw. zu intolerablen Schmerzen führen können; 2.) der Kreislauf steht vor der Schwierigkeit, gegen die Schwerkraft arbeiten zu müssen; 3.) die Organe hängen in ihren Bändern und werden nach unten hin zusammen gedrückt. Durch die Umkehrstellungen des Yoga (Kopf- bzw. Schulterstand) können diese Nachteile positiv ausgeglichen werden. Andere Yogaübungen fassen natürlich andere Ziele ins Auge. zu 1.) Obwohl die Yoga-Stellungen, Asanas, nur einen Aspekt des Yoga darstellen, arbeiten sie in effektiver zielgerichteter Weise an der Wiederherstellung der inneren Statik, was die physiotherapeutischen Erkenntnisse und Forschungen der letzten Zeit bestätigen. Das Promotorium, der Übergang vom Kreuzbein zur Lendenwirbelsäule, unterliegt im aufrechten Stand maximalem Druck und stellt den Schlüsselpunkt der Wirbelsäule dar. Die hier liegende Bandscheibe ist besonders verletzlich. Die Umkehrstellungen lösen nun fast vollständig den Druck vom Promotorium und führen die Lendenwirbel in deren […]

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