Vedischer Yoga ist die älteste Yogaform, die uns überliefert ist. In vedischen Zeiten sollen wahre »Supermenschen« gelebt haben, mit außerordentlichen Fähigkeiten, von denen man heutzutage nur träumen kann – oder eben (vedischen) Yoga praktizieren
Yoga ist ein umfassendes System spiritueller Praxis, zu dem Zweck entwickelt, uns das größere Universum des Bewusstseins – unsere wahre Natur – bewusst werden zu lassen. Der Begriff Yoga bedeutet: vereinen, koordinieren, harmonisieren, wirken, transformieren; er impliziert die Verbindung aller Aspekte unseres Wesens, vom physischen Körper bis zu unserer höchsten Intelligenz, mit dem wahren, universellen Selbst, das im Herzen wohnt.
Dieser Vorgang des Verbindens geschieht auf unterschiedliche Arten und auf verschiedenen Ebenen, je nach den Umständen des einzelnen und je nach Variationen von Zeit, Ort und Kultur. Vedisches Wissen läßt sich als jenes Wissen vom Göttlichen oder dem höheren Selbst umschreiben, das die Yogapraxis bewusst zu machen sucht. Die Veden drücken die spirituelle Weisheit aus, deren Anwendung Yoga ist.
Yoga entwickelte sich über mehrere Jahrtausende und verzweigte sich in zahlreiche Verästelungen und Typen. Daher wird die ältere, vedische Grundlage des Yoga von vielen Menschen heutzutage nicht verstanden. Denn heutzutage, und besonders im Westen, wird Yoga hauptsächlich auf seine gymnastisch-physische Anwendung in Form von Asanas reduziert; von der weit umfangreicheren Ã