Einmonatige Yogalehrerausbildung in Indien: eine frisch gebackene Absolventin über ihre Zeit im Ashram
Was bewegt eine Sportwissenschaftlerin dazu, freiwillig einen Monat mit 20 anderen Personen unter bescheidensten Verhältnissen in einem Schlafsaal in Indien zu leben? Yoga natürlich! Als begeisterte Yoga-Ausübende kommt bald der Wunsch, seine Begeisterung an andere weiterzugeben. Eine Yogalehrerausbildung kann man nahezu auf der ganzen Welt abschließen – natürlich auch in Indien, dem Ursprungsland von Yoga. Bei meiner Internet-Recherche bin ich sofort auf das Angebot der Sivananda Academy gestoßen. Das Programm klingt gut durchdacht, bietet ein umfangreiches Kulturprogramm (Tänze, Zeremonien, Gastreferenten, …) und verfügt bereits über eine 40-jährige Erfolgsgeschichte. Und gleich vorweg: Alles, was versprochen wurde, ist auch bis aufs kleinste Detail eingehalten worden.
Vor der Abreise studiert man gewissenhaft alle Unterlagen. Hier ein kleiner Auszug aus dem Kursprogramm: „Kein Fisch, kein Fleisch, kein Alkohol, kein Kaffee und keine Eier. Verlassen des Ashrams zwischen 18 Uhr abends und 8 Uhr morgens nur in Absprache mit dem Ausbildungsleiter möglich. Tagesbeginn: 5.30 Uhr, Ausbildungsende: 22.00 Uhr. Mitzubringen: Yogamatte, Sitzkissen, Taschenlampe, Wäscheleine, Handwaschmittel, Moskito-Spray, etc.“ Nun ja, ein Wellnessurlaub in einem 4-Sterne-Hotel hört sich definitiv anders an …
Lernen mit Menschen aus allen Nationen und einem netten Ausbildungsteam135 Personen aus der ganzen Welt s