Über die drei Dimensionen des Hanfgebrauchs, das weitreichende Heilpotenzial der Pflanze und die spirituellen Aspekte von Hanf, die unter Anderem beim indischen Holi-Fest gewürdigt werden.
Hanf, bzw. Cannabis sattiva, wie die botanisch korrekte Bezeichnung für die Pflanze lautet, ist eine der ältesten Kulturpflanzen der Welt und wächst in fast allen Klimazonen. In Europa haben unsere Vorfahren wahrscheinlich schon vor 5000 Jahren Hanf angebaut; der älteste Fund eines gewebten Textilfragments stammt aus einem Grabhügel in der Nähe von Stuttgart und wurde auf etwa 500 v. Chr. datiert. Die Ritter der Kreuzzüge trugen unter ihren Rüstungen Hanfstoffe, ebenso wie die russischen Soldaten des Zweiten Weltkriegs.
Es war und ist unter anderem seine Widerstandsfähigkeit, die Hanf aus der langen Reihe der Kulturpflanzen herausstechen lässt. Dazu wächst er ziemlich schnell, ist ausgesprochen genügsam und weitgehend resistent gegen „Schädlinge“. Anders als Baumwolle braucht Hanf also keine Pestizide. Neben Seilen und groben Tuchen, vor allem für Segel, Seesäcke und Arbeitskleidung (die ersten Jeans!) wurde und wird aus Hanffasern auch hochwertiges Papier hergestellt. Hanf ist außerdem ein toller Dämmstoff mit sehr guten Wasserspeicher- und Schallschutzeigenschaften plus einer ausgesprochen niedrigen Wärmeleitfähigkeit.
Und dann wäre da noch die energetische und spirituelle Dimension des Hanfs. Im Hinduismus wird er als Pflanze Vishnus verehrt, die d