Was sie ist, was sie nicht ist und wie sie dazu geworden ist
Meditation besteht nicht darin, eine Stunde lang mit verschränkten Beinen und schmerzenden Knien dazusitzen und sich zu fragen, wie lange es wohl noch dauern mag, bis es endlich vorbei ist. Meditation ist nicht das endlose Geschwätz unseres Geistes, das sich nicht zum Stillstand bringen lässt, es sei denn mit der brutalen Gewalt des Willens oder der Unterstützung eines Mantras oder einer Visualisation. Meditation ist nicht das Gebet zu einer Gottheit, sie ist nicht die Projektion subjektiver Bewusstseinszustände auf eine subjektive Welt.
Zwar hat man uns gelehrt, Meditation sei ebendas, doch das ist sie nicht. Meditation ist nicht das, was zahllose Priester zahlloser Religionen uns gelehrt haben. Diese Behauptung kommt recht gewichtig daher, aber wir brauchen nur die Natur des Geistes zu betrachten, um zu begreifen, wie wir so weit in die Irre hatten gehen können.
Unser Verstand hat sich entwickelt als ein Instrument des Überlebens. Wir haben als Spezies überlebt, weil unser Verstand in der Lage ist, Dinge vorauszusehen und in die nahe und ferne Zukunft zu projizieren. Wir sind fähig, besser zu denken als andere Tiere, indem wir in unserer inneren mentalen Welt die Wirklichkeit der äußeren physischen W