Eine der mächtigsten, reellsten und subtilsten Lehren des Yoga ist die über die Unbeständigkeit. Die Lehre von der Unbeständigkeit verweist auf die vergängliche Natur aller Dinge – darauf, dass kein Ding, kein Umstand und keine Person der Endgültigkeit der Wiederauflösung entgehen kann. Vergänglichkeit kann erfahren werden mit jedem Atemzug, den wir tun, im Geräusch eines vorbeifahrenden Zuges, im morgendlichen Flug einer Krähe, im Vorüberziehen eines jeden Tages.
Meditation ist Teil des Yogaweges.
Sie ermutigt uns, die Vergänglichkeit sorgfältig zu beobachten und zu untersuchen, also zu einem nüchternen Bezeugen der Veränderung von Augenblick zu Augenblick, bis hin zu der flüchtigen Begegnung mit jedem Atemzug. Indem man einfach dem fortwährenden Rhythmus des Atems lauscht, entwickelt man eine Vertrautheit mit den sich ständig verändernden Nuancen der Atmung. Was aber ist daran so bedeutungsvoll? Nun, diese Art von Vertrautheit kann in die Außenwelt ausgedehnt werden als ein Anerkennen des permanenten Wandels von allem, überall, jederzeit. Letztendlich kann Meditation uns helfen, stärker inmitten des Wandels zu fließen, und dieses Fließen führt mit der Zeit zu größerer Gelassenheit und zu dem, was im Buddhismus als „ruhiges Verweilen“ oder s