Eine typgerechte Gestaltung des Tagesablaufs, die sich an chronobiologischen Aspekten orientiert, macht dir vieles leichter und wirkt sich positiv auf deine Energie-Balance aus: Tipps für die Berücksichtigung der Dosha-Uhr im Alltag
Die traditionelle Ayurveda-Medizin und die moderne Chronobiologie sind sich einig: Jeder Mensch wird täglich von einer inneren Biouhr regiert, die seine körperlichen und mentalen Aktivitäten steuert. Je nach Tageszeit laufen wir auf unterschiedlichen Ebenen zur Höchstform auf. Wissen wir um diese Ups und Downs, so können wir den eigenen Energie- und Leistungsspiegel auf optimale Weise steuern.
„Gesundheit ist das dynamische Gleichgewicht der körperlichen, geistigen und seelischen Kräfte“– die Betonung dieses bekannten ayurvedischen Leitsatzes liegt auf dem Wort „dynamisch“. Denn unser Leben wird von unterschiedlichen Zyklen bestimmt, die einen unmittelbaren Einfluss auf unser Dosha-Gleichgewicht ausüben. Je nach Jahreszeit, Mondphase und Sonnenstand werden Vata, Pitta und Kapha angeregt oder geschwächt. Darauf reagiert jeder Konstitutionstyp auf seine eigene, individuelle Weise mit besonders positiven Zyklusphasen oder auch mit saisonal bedingten Krankheitsneigungen.
Gleiches stärkt Gleiches – Gegensätze gleichen sich aus
Am besten geht es uns immer dann, wenn unser natürliches Dosha-Gefüge durch gegensätzliche Zyklusphasen ausgeglichen werden: So liebt der heiße Pitta-Typ die kühlenden Einflüsse des Mondes am Abend, der sensible Vata-Typ ist in der stabilen Kapha-Phase am Morgen besonders l