Wie man über die Atmung, aus der Natur und aus natürlichen Lebensmitteln Vitalenergie schöpft: ayurvedische Tipps zur erhöhten Prana-Aufnahme.
Die menschliche Natur ist ein noch immer unentdecktes Universum. Über das Zusammenspiel von Körper, Geist und Seele wissen wir in unserem eingeschränkten, individuellen Bewusstsein oftmals noch wenig, so wie es auch der modernen Wissenschaft und Hirnforschung in weiten Teilen noch verschlossen ist. Schauen wir jedoch zurück zur Hochblüte der vedischen Wissenschaften, so finden wir in den alten Lehren des Yoga und des Ayurveda differenzierte Antworten auf die grundlegenden Fragen des Lebens und die aktuellen Anliegen der Gesellschaft.
Gesundheit für den grob- und feinstofflichen Körper
In der Philosophie des Yoga und Ayurveda unterscheiden wir den Menschen in seinem Wesenskern des physischen, astralen und kausalen Körpers. Dabei stehen die Koshas (Körperhüllen) im Mittelpunkt der Betrachtung, wenn es um die körperliche und mentale Gesundheit geht. Der grob- und feinstoffliche Körper manifestiert sich in den fünf Koshas, welche vom festen, strukturellen Körper (Annamaya-Kosha = Nahrungshülle) bis zum Anandamaya-Kosha (Hülle der Glückseligkeit) reicht. In jeder Körperhülle ist ein Teil unserer stofflichen, geistigen und spirituellen Natur verankert, die – wie jeder Körper – Nahrung, Pflege und Aufmerksamkeit benötigt. Dabei ist der „Speiseplan“ für die Koshas vielseitig und umfassend: Von v