Was die Bhagavadgita über nachhaltiges Leben lehrt: Wie der Mensch in den Kreislauf der Schöpfung eingebettet ist, und warum er die Natur nicht aus bloßem Kalkül schützen sollte.
Die Beziehung zwischen Mensch und Natur steht vor einer großen Herausforderung, denn die Natur leidet – wegen uns Menschen. Die zunehmende Ausbeutung der Natur hat katastrophale Folgen, wie die Klimakrise und das Artensterben. Wissenschaftler warnen schon seit Jahren davor, dass diese Entwicklung die Natur, und damit auch die Menschheit, an den Rand des Kollapses treibt.
Aber auch ohne die Erklärungen der Wissenschaftler ist sensiblen Menschen bewusst, dass die Zerstörung der Natur falsch ist und negative Folgen für alle hat. Viele von uns gestalten ihr Leben immer nachhaltiger und versuchen, die Natur zu schützen. In den letzten Jahren haben sich Menschen zusammengeschlossen und Gruppen wie Fridays for Future gebildet oder die Idee der Permakultur bekannt gemacht. Das sind großartige Bewegungen, die Hoffnung machen. Dennoch kommt dieses Bewusstsein nicht überall an, die Zerstörung geht weiter, und bei vielen scheint das Gefühl für die Verbindung mit der Natur zu schwinden. Was können wir dem entgegensetzen, und wie lassen sich die Krisen, denen wir gegenüberstehen, bewältigen?
Vielleicht hilft ein Blick in die Vergangenheit dabei, die Herausforderungen der Gegenwart aus einer neuen P