In dieser YOGA AKTUELL-Ausgabe erschienen:

Der Schlaf ist ein großes Mysterium. Dient er nur der Erholung oder lässt er sich für die geistige Weiterentwicklung nutzen? Wie und mit welchen Resultaten können wir unser gewohntes Schlafmuster modifizieren?   Es ist schon erstaunlich: Da verschwindet die komplette Welt regelmäßig und ganz aus dem Bewusstsein, und kaum jemand interessiert sich dafür. Der Schlaf scheint vielmehr so selbstverständlich wie etwa das Essen: man braucht ihn halt. Dabei ist er schon bei oberflächlicher Betrachtung ein großes Mysterium. Insbesondere die Tiefschlafphase, in der wir so komplett das Bewusstsein verlieren, dass beide verschwinden: Welt und Ich. Kaum weniger mysteriös ist das Träumen, das meist zwischen den drei bis vier Tiefschlafphasen pro Nacht geschieht. Ob jemand träumt, kann man an den dafür charakteristischen schnellen Augenbewegungen erkennen, weshalb diese Zeitabschnitte in der Wissenschaft als REM-Phasen bezeichnet werden. Das Kürzel steht für „Rapid Eye Movement“ und ist durch die Band R.E.M. in den 1990ern ins Kollektivbewusstsein der westlichen Welt gedrungen. Durchaus möglich, dass der „Weltgeist“ dabei mitgeholfen hat, denn ein Nebeneffekt der großartigen Musik (z.B. „Loosing my Religion“) bestand darin, die Aufmerksamkeit von ein paar hundert Millionen Menschen zumindest indirekt und flüchtig auf das Thema Schlaf und Träumen zu lenken. Deren Bedeutung für die psychische Gesundheit ebenso wie für die geistige Weiterentwicklung ist im Osten lange bekannt. Da die Welt inklusive der Träume letztendlich eine Projektion des Geistes ist, benötigt er regelmäßig eine Pause von dieser Aktivität – sagen die alten Schriften. Deshalb verspüren wir schon nach wenigen Stunden ein erstes Schlafbedürfnis, werden richtig müde nach zwanzig Stunden, dämmern nach vierzig bis fünfzig Stunden Schlaflosigkeit bei jeder Gelegenheit weg und glauben nach sechzig bis siebzig Stunden ohne Schlaf, krank oder verrückt zu werden, und das zu Recht. Umgekehrt führen schon wenige Stunden Tiefschlaf zu dem einzigartigen Wohlbefinden, das sich aus dem Ausgeschlafensein ergibt; ganz abgesehen […]

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