Der Mundraum steht mit dem gesamten übrigen Körper in Verbindung. In der NAM-Zahnheilkunde wird die Mundgesundheit deshalb in einem weitreichenden Zusammenhang gesehen.
Morgens den Mund gründlich mit Pflanzenöl zu spülen – diese vorbeugende und heilende Maßnahme, die unter anderem in Russland und Indien schon seit Jahrhunderten praktiziert wird, machte vor Jahren zum ersten Mal auch bei uns von sich reden. Damals wunderten sich medizinische Laien darüber, dass auf diese Weise offenbar sehr viele Krankheiten und Beschwerden gelindert werden können, nicht nur solche im Mund, und dass dem Körper mit einer so einfachen und preiswerten Methode ein großer Dienst erwiesen werden kann.
„Ölziehen“, „Ölkauen“ oder „Ölsaugen“ wird diese Praxis genannt. Verwendet werden können dafür alle möglichen Pflanzenöle, von Oliven- über Leinöl bis hin zu Sonnenblumenöl, auch Mischungen davon oder von noch anderen. Im Ayurveda heißt das Ölziehen Kavala-Gandusha oder Kavala-Graha – hier wird ausschließlich Öl von geröstetem Sesam genommen. Man stimuliert dadurch Speichel- und Lymphproduktion im Kopfbereich so stark, dass fettlösliche Gifte und Schlacken gelöst und dann herausgespült werden. Also: Nicht schlucken, sondern ausspucken! Zahnfleisch, Zähne, Zunge und die gesamte Mundflora profitieren davon. Aber die Zähne stehen ja auch, wie aus der ganzheitlichen Zahnheilkunde bekannt, in Verbindung mit den inneren Organen. Daher geht es nach e