Im Winter haben Zitrusfrüchte Hochsaison. In den kalten Monaten, wenn die Bäume hierzulande keine Kirschen, Pflaumen oder anderes Obst tragen und auch auf den Erdbeerfeldern noch gähnende Leere herrscht, erfreuen sich Südfrüchte gesteigerter Beliebtheit - und die spritzige Familie der Orangen, Zitronen, Grapefruits und Co. ist ganz vorn mit dabei. Man denke beispielsweise an die Mengen von Mandarinen, die beginnend mit der Adventszeit vertilgt werden. Aber auch Orangen und sogar deren saure bzw. bittere Anverwandte, die Zitronen, Pampelmusen und Grapefruits, werden reichlich verzehrt; schließlich gelten Zitrusfrüchte als die Vitamin C -Quellen schlechthin und somit als Wunderwaffe gegen die gerade in der kalten Jahreszeit häufigen Erkältungskrankheiten. Und mit ihrem frischen, aufmunternden Duft und dem warm leuchtenden Orange oder strahlenden Gelb sind sie für manch einen im dunklen wohl Winter die perfekten Sonnenboten. Die idealen Winterfrüchte also?
Mitnichten - zumindest, wenn man beachtet, was der Ayurveda über Zitrusfrüchte sagt: die ayurvedische Lehre nämlich weist darauf hin, dass Zitrusfrüchte zur Kategorie der kühlenden Nahrungsmittel gehören und somit vor allem im Sommer, hingegen gerade nicht in den kühlen Wintermonaten empfehlenswert sind. So können Sie trotz ihres Vitamin C-Gehalts Erkältungen eventuell sogar eher Vorschub leisten a