Virabhadra bedeutet Krieger oder Held. Das Asana ist nach „Virabhadra von Kumarasambhava“, einem Theaterstück von Kalidasa benannt. Wir kennen 3 Kriegerhaltungen, Virabhadrasana I haben wir im vergangenen Jahr schon vorgestellt (Yoga Aktuell Heft 18). Die Kriegerhaltungen bilden Kraft und Balance aus, und machen die Ausdehnung des Körpers im Raum erfahrbar. Vorbereitend auf dieses Asana können Sie Supta Padangusthasana und Utthita Trikonasana üben
Kontraindikationen
Herzerkrankungen, hoher Blutdruck, Übelkeit. Siehe auch: Hilfen bei Erschöpfung und Problemen.
Positive Wirkung
- Kräftigt die Fußgelenke, die Bein- und Beckenmuskeln.
- Kräftigt die Wirbelsäule.
- Verbessert die Beweglichkeit der Fuß-, Knie-, und Hüftgelenke und der Wirbelsäule.
- Verbessert die Durchblutung des Beckens.
- Massiert die Bauchorgane wie z.B. Milz und Leber.
- Verbessert die Verdauung.
- Hilft bei Rückenschmerzen und Ischiasproblemen.
- Weitet den Brustkorb und vertieft die Atmung.
- Dehnt Schultern, Arme und Hände.
- Gibt Stabilität und stärkt das Selbstvertrauen.
- Schafft Leichtigkeit, Kraft und Balance.
Erster Schritt + Zweiter Schritt
(1) Stehen Sie in Tadasana, der Berghaltung, auch Samasthiti genannt. (2) Nehmen Sie die Hände vor die Brust, die Mittelfinger berühren einander, beugen Sie die Beine.
Dritter Schritt
Springen Sie am Ende der Einatmung in einen Spreiz von ca. 1,30 – 1,40 m. Ältere Menschen oder Übende mit Bein-, Hüft- oder Rückenproblemen oder anderen Einschränkungen, sollten nicht springen, sondern die Füße in den erforderlichen Abstand stellen. Weiten Sie n