Über eine wenig beachtete Bewegungsdimension, die – bewusst wahrgenommen und erkundet – zu einem ganz neuen Empfinden der eigenen Körperlichkeit führen kann.
Die bekanntesten Umkehrbewegungen in der Wirbelsäule sind der Kopfstand, Shirshasana, der Schulterstand, Sarvangasana, und der Pflug, Halasana. Fortgeschrittene Stellungen, die ebenfalls eine Körperumkehrung und somit eine ganz bestimmte Entlastung veranlassen, sind außerdem der Skorpion, Vrshchikasana, und der Handstand, Vrkshasana. Im Allgemeinen sind die physiologischen Wirkungen, die durch die Umkehrung des Körpers und der gesamten Lage der Wirbelsäule um 180 Grad erzielt werden, sehr beeindruckend und verdienen eine genauere Betrachtung. In einer einfachen ersten Wahrnehmung zu diesen Stellungen kann der Übende wohl sehr schnell eine deutlich spürbare Entlastung bemerken. Der Oberkörper drückt mit seiner Schwere in diesen Umkehrstellungen nicht mehr auf die Lendenwirbelsäule und auf das Iliosakralgelenk. Darüber hinaus lösen sich so manche Müdigkeit und Stauung in den Beinen. Es gibt aber noch eine ganze Reihe von außerordentlich wertvollen Yoga-Asanas, die, wenn sie mit gezieltem Einsatz geübt werden, eine hervorragende und gesundheitsförderliche Wirkung in die Wirbelsäule hineinbringen, da sie nicht nur den Körper um 180 Grad umwenden, sondern eine sehr stark fließende, man möchte sagen: prana-aktive, energetische Flussrichtung von oben nach unten motivieren. Der Praktizierende kann in Rückwärtsbeugen durch gezielte Übung, Aufmerksamkeit und Konzentration einen Bewegungsfluss von der o