Und das Licht scheint in der Finsternis… Über die tiefere Bedeutung des Weihnachtsfestes
Die Weihnachtszeit rückt wieder näher, und damit auch die kalte und dunkle Jahreszeit. Denn Weihnachten liegt ja fast genau an dem Punkt im Jahreslauf, an dem die Nacht und damit die Dunkelheit am längsten ist und gerade in diese Zeit fällt die Geburt des Christuskindes. Dabei wurde Weihnachten nicht immer am 25. Dezember gefeiert; erst seit die römische Kirche im Jahre 336 n. Chr. diesen Termin wählte, setzte er sich allmählich gegenüber den an anderen Orten begangenen Terminen, wie zum Beispiel dem 6. Januar und einem weiteren Termin, zwischen Ostern und Pfingsten, durch. Doch auch wenn der 25. Dezember nicht als historisch gesicherter Geburtstag Christi gelten kann, so hätte man wohl kaum einen passenderen Termin finden können. In dieser in unseren Breiten dunkelsten und kältesten Zeit des Jahres, soll die Geburt des Christuskindes das Licht, die Wärme und die Hoffnung zurück in die Herzen der Menschen bringen. Und wer noch nicht ganz vom kommerziellen Vorweihnachtsrummel erschlagen ist und die Schlichtheit und Zartheit des Weihnachtsgeschehens noch innerlich miterleben kann, kommt fast nicht umhin, von diesem Ereignis berührt zu werden. Auch mir geht das so, wenn ich mich vor d