Yoga in Marrakesch? Das ist kein Widerspruch, sondern passt wie Safran ins Couscous. Das Kaleidoskop aus farbenfrohen Eindrücken regt Sinn und Sinnlichkeit an. Zeit für eine Stadttour mit erbaulichen Auszeiten auf der Matte …
Altstadt Marrakesch, Nähe Ben-Youssef- Moschee. Hier wird noch mit bloßen Händen geschmiedet, gehämmert, geschneidert, gefärbt, gestickt und geknüpft. Der Gang durch die handwerklichen Stände der Medina erdet so manchen Betrachter. PCs, iPads und Smartphones sind nur ein Wimpernschlag der Geschichte, so mag er ahnen. Das Handwerk dagegen fußt auf Jahrtausenden von Erfahrung. Welche zeitlosen Schönheiten es hervorbringen kann, zeigt die landestypische Architektur. Aufwendig gestaltete Herrenhäuser mit Innenhof, so genannte Riads, entführen den Besucher in eine Welt der raffiniertesten Ornamentik. Holz, Stuck, Messing und Silber haben hier ihren großen Auftritt.
Marrakesch ist nicht nur Bewahrer der Tradition, sondern auch Mekka der Aussteiger – hier trifft man sie, die Expats, die Haus und Karriere verließen, um in der Fremde etwas Neues aufzuziehen. Unter der Sonne Marrakeschs mag es gedeihen, das neue Projekt, das neue Leben. So manch einer fand hier sein Glück. Interessant sind die Geschichten aus Tausendundeiner Nacht allemal, etwa diese: Einst lebte eine junge Frau in London und machte Karriere als Brand-Managerin. Emma hieß sie. Gemeinsam mit ihrem M