Entstehung, Prävention und yogatherapeutische Behandlungsmöglichkeiten des weitverbreiteten Gelenkleidens.
Die Arthrose ist ein chronisch-degeneratives Gelenkleiden unterschiedlicher Ursache, das mit zunehmendem Funktionsverlust des Gelenks einhergeht. Sie ist die weltweit häufigste Gelenkerkrankung. Sie nimmt mit dem Alter zu und tritt bei ca. 25 % der Vierunddreißigjährigen und mehr als 90 % der über Fünfundsechzigjährigen auf. Die familiäre Häufung legt eine genetische Komponente in der Entstehung nahe.
Ursachen und Krankheitsentwicklung
Man unterscheidet die primäre Arthrose, die durch Überbeanspruchung des Knorpels, zum Beispiel bei genetischer Anfälligkeit, entsteht und die sekundäre Arthrose, die sich infolge anderer Krankheiten entwickelt, wie etwa nach Unfällen, bei Fehlstellungen der Gelenke, nach Infektionen und nach Entzündungen der Gelenke.
Wenn die Gelenkflächen nicht kongruent sind, kommt es zur ungleichmäßigen Belastung, und damit zur vorzeitigen Überlastung bestimmter Anteile.
Bei einer Entzündung wird durch enzymatische Prozesse die Gelenkoberfläche angegriffen und so schneller zerstört.
Aus ayurvedischer Sicht gehört die Arthrose zu den Erkrankungen, die durch Vata bedingt sind. Dieser Dosha trocknet die Gelenke aus, führt zu Reiben und stört die regelrechte Funktion.
Die Erkrankung befindet sich je nach Lage der betroffenen Gelenke im Einflussgebiet der verschiedenen Haupt-Chakras. Arthrose zeigt die Störung von Energieflüssen. Die Erkrankung betrifft unterschiedliche Koshas, auf jeden Fall den Annamaya- und den Pranamaya-Kosha. Eventuell geht die Erkrankung aber auch darüber hinaus.
Verlauf
Die Arthrose verläuft typischerweise schubförmig: Anfangs wird d