Sexualität ist in spirituellen Kreisen oft immer noch ein Tabu-Thema und wird von zahlreichen Konzepten und Vorstellungen überlagert, die ein Hindernis für echte Intimität darstellen. Wie können wir zu einer natürlichen Sexualität zurückfinden, die sich aus unserem wahren Selbst nährt?
Warum ist Sexualität im spirituellen Kontext ein solch explosives Thema? Könnte es sein, dass wir kulturell und sozial darauf programmiert sind, unsere Spiritualität und unsere Sexualität nicht miteinander zu verbinden? Als ob sie in irgendeiner Weise im Widerspruch oder sogar im Gegensatz zueinander ständen! Oder könnte es daran liegen, dass das Thema ein Spektrum von Konzepten an die Oberfläche bringt, welches von Scham und Schuldgefühlen bis zu „richtig und falsch” oder „gut und böse” reicht? Als Amerikaner lebe ich im sexuell verwirrtesten Land der Welt. Nirgendwo sonst sehe ich so viel Widersprüchlichkeit zwischen dem offenkundigen amerikanischen Motto „Sex sells“ und der sozial belastenden öffentlichen Diskussion über Sex. Fast jeder hat Sex, fast jeder erlebt den inneren Drang nach einer sexuellen Beziehung, und jeder ist durch Sex überhaupt hier auf der Welt. Und dennoch fühlen sich viele Leute angesichts privater oder öffentlicher Diskussionen, in denen Sex thematisiert wird, unwohl.
Sexualität als Konzept
Sowohl Yoga als auch Sexualität sind Konzepte des Geistes. Sex ist zweifellos e