Senkrechtes Grün, das für lebendige Wände und atmende Großstädte sorgt: So ist Flower-Power auch auf engem Raum möglich.
Dieser Begriff ist realtiv neu, das Prinzip aber nicht. Legendär sind die hängenden Gärten von Babylon, eins der sieben Weltwunder.
Tower Flower –
so heißt ein neunstöckiges Wohnhaus in einem Vorort von Paris. Der Name lässt an „Flower-Power“ denken, und damit liegen wir richtig. Denn entlang der Terrassenbrüstungen, die in jedem Stockwerk um das gesamte Gebäude herum verlaufen, stehen 380 (!) riesige weiße Blumentöpfe aus Zement. Die meisten davon enthalten immergrüne Bambuspflanzen, einige aber auch Blumen. Und die bringen in der Tat „Power“, denn sie machen aus dem kastenförmigen, funktionalen Bau einen Hingucker, eine originelle Interpretation des Begriffs „vertikale Gärten“.
Dieser Begriff ist relativ neu, das Prinzip aber nicht. Legendär sind die hängenden Gärten von Babylon, eins der sieben Weltwunder. Mehrere Jahrhunderte vor Beginn unserer Zeitrechnung ließ die berühmte assyrische Königin Semiramis in ihrem Palast üppige Terrassengärten anlegen, die bis heute die Fantasie beflügeln.
Die hängenden Gärten der Semiramis (c) Wikipedia, gemeinfreiAuch kennen und bewundern wir Bilder von auf schmalen, treppenartigen Terrassen platzierten Reispflanzen in südostasiatischen Hügellandschaften oder von Weinstöcken an Hängen hier in unseren Regionen. Eine solche Anbauweise spart Platz, und sie kann sich günstige M