Beim Wettbewerb zum „Super-Spice“ des Ayurveda liegt Pippali, der lange Pfeffer, neben Kurkuma und Ingwer ganz vorne und sticht alle aus, wenn es um Vielseitigkeit geht. Pippali zählt zu den besten Immun-Boostern, macht schlank, schlau und gleicht alle Doshas aus.
Von allen Pfefferarten nimmt der lange Pfeffer (Piper longum) eine Sonderrolle ein. Allein schon optisch unterscheiden sich die länglichen Pfefferkolben, die im Ayurveda als Pippali bekannt sind, deutlich von den schwarzen Pfefferkörnern: Die 4–5 cm langen Pfefferstäbe passen in keine Pfeffermühle und sehen gemahlen eher braun-grünlich aus. Ihr Geschmack ist typisch „pfefferig“, also scharf und spitz. Doch die Wirkung nach der Verdauung (Vipaka) ist süß. Dies macht sich nicht nur im milden Nachgeschmack bemerkbar, sondern auch in der ausgleichenden Wirkung auf alle drei Doshas. Selbst für Pitta-Typen, die sonst keine scharfen Gewürze vertragen, ist Pippali ein guter Stoffwechselregulator, und für Vata- und Kapha-Typen zählt er zu den besten Detox-Gewürzen, um die Verdauung zu entfachen und Stoffwechselschlacken zu eliminieren.
Zudem wird Pippali in der traditionellen Ayurveda-Medizin als vielseitiges Stärkungsmittel für Körper und Geist empfohlen: Er verbessert das Autoimmunsystem und hilft bei Heuschnupfen und Rheuma, verbrennt Fettgewebe und schärft die Intelligenz mit Denk- und Auffassungsfähigkeit. Aus dieser Perspektive heraus lohnt es sich also immer, d