Dechen Thurman ist Jivamukti-Yogalehrer und Hollywood-Schauspieler. YOGA AKTUELL sprach mit ihm über seine Kindheit zwischen tibetischen Lamas und Mönchen, Lachen als Element der Yogastunde und Yoga als Hilfe, selbstbewusst durchs Leben zu gehen
YOGA AKTUELL: Dechen, was machen Sie lieber: Fotomodell spielen oder Yoga unterrichten?
Dechen Thurman: Ich unterrichte elf Monate im Jahr Yoga, und einen Monat stehe ich vor der Kamera. Egal was ich mache, ich habe gelernt, dabei einfach ich selber zu bleiben. Ich mag es, zu unterrichten, aber ich stehe auch gerne mal von Zeit zu Zeit wieder vor einer Kamera. Wobei sich das damals sehr viel weniger gut angefühlt hat als heute. Ich war immer zu sensibel für das Showbusiness, deshalb ist aus einer ernsthaften Karriere nicht wirklich etwas geworden.
Was war damals anders?
Ich war viel weniger selbstbewusst als heute. Ich konnte nicht verstehen, dass jemand Fotos von mir machen möchte, weil ich schön bin. Ich habe mich in meinem Inneren nicht schön gefühlt, das hat sich auf das Selbstbild von meinem Äußeren ausgewirkt. Es gab selten Fotos von mir, mit denen ich wirklich zufrieden gewesen bin. Ich war unzufrieden mit dem, was mir die Natur mit auf meinen Weg gegeben hat. Das geht leider vielen Menschen so.
Kann Yoga da h