Depressionen, Angststörungen und Schlafstörungen sind in der heutigen Gesellschaft weit ver­breitet. Yoga kann hier einen wertvollen Beitrag zur geistigen Gesundheit leisten, wie auch immer mehr wissenschaftliche Studien belegen. Geistige Gesundheit ist in unserer hektischen, immer weiter digitalisierten und von der Wirklichkeit losgelösten Zeit nicht nur ein hohes Gut, sie ist auch die Voraussetzung im spirituellen Streben nach Selbstverwirklichung und spielt damit im Yoga eine zentrale Rolle. Die wahre Natur des Geistes ist Sattva: Klarheit, Harmonie und Reinheit. Geistige Gesundheit kann also als ein Zustand von Sattva verstanden werden. Laut den yogischen Schriften entsteht psychisches Leid dann, wenn sich unser Geist im Griff der inneren und äußeren rajasischen (leidenschaftlichen) und tamasischen (trägen) Einflüsse befindet. Gesundheit im yogischen Sinn ist physisches, emotionales und spirituelles Wohlbefinden. Yoga Asanas, Pranayama, Entspannung, Ernährung, positives Denken und Meditation bringen uns in einen Zustand von Sattva. Am einfachsten ist hierbei, bei der Praxis mit dem Körper zu beginnen. Jeder von uns hat schon einmal die Erfahrung gemacht, wie schwer es ist, sich zu konzentrieren, wenn man aufgewühlt oder deprimiert ist. Asanas, Pranayama, Entspannung und Ernährung sind daher der erste Schritt. Es sind die Erfahrungen aus der Praxis, die überzeugen: 94  % der Amerikaner, die Yoga praktizieren, geben als Hauptgrund hierfür ein besseres körperliches und geistiges Wohlbefinden an, und über 55 % schlafen mit Yoga besser. Es gibt gute Hinweise, dass Yoga bei Depressionen, Angststörungen und Schlafstörungen hilft. Yoga erhöht das Wohlbefinden und die Lebensqualität, reduziert Stress und verbessert das Denkvermögen. Auch in der medizinischen Welt hat sich dies herumgesprochen: Die Wirksamkeit von körperorientiertem Yoga bei psychischen Störungen hat es 2016 bereits auf die Titelseite des Deutschen Ärzteblatts geschafft. Guter Schlaf ist die unbedingte Voraussetzung für geistige Gesundheit, und Yoga trägt seinen Teil dazu bei. Für eine langfristige und tiefgreifende Wirkung muss man allerdings über Asanas und Pranayama hinausgehen. Wer […]

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