In dieser YOGA AKTUELL-Ausgabe erschienen:

Viele Menschen leiden unter regelmäßigen Migräne-Anfällen. Wir haben den Ayurveda-Experten und Yogatherapeuten Alexander Peters gefragt, was aus seiner Sicht für Betroffene akut und vorbeugend hilfreich sein kann Immer, wenn ich Migräne habe, fühle ich mich vom Leben wie ausgespuckt“, beschreibt eine Betroffene ihre Erfahrungen mit Migräne. „Ich fühle mich niedergeschlagen, bin vollkommen antriebslos und sozial ausgeknockt. Hinzu kommen dann später noch bohrende Kopfschmerzen, Licht- und Geräuschempfindlichkeit, Sehstörungen und Übelkeit.“ Das Beschwerdebild der Migräne (von altgriechisch hemikrania: „halber Schädel“) ist bei Erwachsenen typischerweise gekennzeichnet von periodisch wiederkehrenden, anfallsartigen, pulsierenden und halbseitigen Kopfschmerzen, die von zusätzlichen Symptomen wie Übelkeit, Erbrechen, Licht- oder Geräuschempfindlichkeit begleitet sein können. Bei manchen Patienten geht dem Migräneanfall eine so genannte Mi-gräneaura voraus, bei der optische oder sensible Wahrnehmungsstörungen oder sogar Bewegungsstörungen auftreten können. Die eigentliche Kopfschmerzphase kann einige Stunden bis mehrere Tage andauern. Verbreitung Migräne gilt als eine primäre Kopfschmerzerkrankung, d.h. sie ist nicht die Folge anderer Kopferkrankungen. Das Beschwerdebild der Migräne kann jedoch sehr unterschiedlich sein, weshalb eine genaue Diagnose erforderlich ist. Mit 10 % Betroffenen in der Bevölkerung kann man von einer Volkskrankheit sprechen, das sind insgesamt ungefähr 8 Mio. Menschen allein in Deutschland; wobei Frauen ca. dreimal so häufig wie Männer betroffen sind. Die Migräne ist eine neurologische Erkrankung, die vor allem im Alter zwischen 25 und 45 Jahren diagnostiziert wird, aber auch schon im Kindesalter auftreten kann. So klagen bis zu 80 % aller Kinder im letzten Grundschuljahr über Kopfschmerzen, wobei 12 % Symptome zeigen, die mit der Diagnose einer Migräne durchaus vereinbar sind. Aufgrund der Häufigkeit schätzt man, dass allein in Deutschland mindestens 500 Mio. Euro als direkte Kosten für ärztliche und medikamentöse Behandlung von Migränepatienten entstehen. Hinzu kommen noch Ausfallzeiten in Beruf und Alltag der Betroffenen, so dass diese Erkrankung eine noch weit über die persönlichen Beschwerden hinausreichende ökonomische Bedeutung hat. […]

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