Als Weg zu mehr Liebe und Selbstrespekt bietet Yogatherapie viel mehr als körperlichen Nutzen, sagt Remo Rittiner. Für Doug Keller steht dennoch die körperliche Heilung zuerst im Fokus. Beide sind führende Spezialisten auf dem Gebiet der Yogatherapie und stellen ihren jeweiligen Ansatz im Gespräch mit YOGA AKTUELL vorRemo Rittiner erhielt 1996 nach intensivem Yogastudium und Yogapraxis mit A.G. Mohan in Indien das Diplom zum AyurYoga-Lehrer und -Therapeuten. 1999 eröffnete er in Zürich das „AYUR·YOGA Center für ganzheitliche Gesundheit“. Seit Frühjahr 2000 leitet er die berufsbegleitende Ayur­Yoga-Lehrerausbildung, und seit 2004 die erste Yogatherapeuten-Ausbildung in der Schweiz. Rittiner bildete sich bei bekannten Lehrern wie Sriram, Gary Kraftsow und Mukunda Stiles weiter und absolvierte u.a. den Ayurveda-Lehrgang von David Frawley sowie umfangreiche Studien in Anatomie und Meditation. Vom Internationalen Yogatherapeutenverband (IAYT) wurde er als Berater für die Schweiz gewählt. In die Schwerpunkte und die Maxime seiner Arbeit gab er uns im Interview interessante Einblicke. YOGA AKTUELL: Deine im Herbst 2009 erschienene Publikation „Das große Yoga-Therapiebuch“ ist bereits in die zweite Auflage gegangen? Remo Rittiner: Ich war sehr erfreut, weil ich viel positives Feedback bekommen habe. Wie erklärst du dir den Erfolg? Ich habe viele Rückmeldungen dahingehend bekommen, dass das Buch sehr praxisbezogen ist. Die Menschen können gut damit arbeiten, weil es viele Übungssequenzen enthält, die leicht nachzuvollziehen sind. Das Buch stellt die Grundlagen der Yogatherapie vor. Kannst du bitte in einigen Sätzen zusammenfassen, worin diese bestehen? Die Grundlage der Yogatherapie besteht für mich darin, dass wir die Yogapraxis sehr individuell an die körperlichen, emotionalen und psychischen Bedürfnisse eines Menschen anpassen. Ich selbst komme aus der Krishnamacharya-Tradition, die ich etwas angepasst habe auf die westlichen Bedürfnisse, weil wir sie meines Erachtens nicht 1 : 1 übersetzen können. Dabei mache ich sehr häufig die Erfahrung, dass viele Menschen den Wunsch haben, in die Tiefe zu […]

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Doris Iding
Doris leitet Seminare, Fort- und Ausbildungen zum Thema Yoga, Meditation und Achtsamkeit. Nach dem Motto „Alles was ist, darf sein. Es gibt kein Richtig und Falsch, sondern immer nur die eigene subjektive Erfahrung des gegenwärtigen Moments“ ist es ihr sowohl in ihren Kursen als auch in ihren Artikeln und Büchern ein großes Anliegen, den Menschen zu vermitteln, dass es in der Praxis um Selbsterkenntnis geht, nicht aber um Selbstoptimierung. Begegnen wir uns also mit viel Selbstmitgefühl, Wohlwollen und Geduld, wird das Leben leichter und die Achtsamkeits- und Meditationspraxis erfüllender. 18 ihrer Bücher wurden in andere Sprachen übersetzt.