In dieser YOGA AKTUELL-Ausgabe erschienen:

Yogalehrer sehen sich mit verschiedenen Erwartungen konfrontiert, die nicht immer unproblematisch sind. Wie sie mit Projektionen, verliebten Schülern und anderen Herausforderungen umgehen, haben wir einige bekannte Lehrer gefragt In der Bhagavad-Gita finden wir ihn, den idealen Lehrer: Krishna, eine Inkarnation des Gottes Vishnus. Er steht dem Krieger Arjuna im Kampf gegen seine Lehrer, Freunde und Familie mit Rat zur Seite. Schritt für Schritt führt Krishna ihn in die tiefe Weisheit des Yoga ein. Und Schritt für Schritt offenbart er ihm seine wahre göttliche Natur. Wer hat noch nicht von einer solch idealen Lehrer-Schüler-Begegnung geträumt? Ist eine solche Begegnung in der heutigen Zeit aber überhaupt noch realistisch und zeitgemäß? Sind wir heute nicht viel mehr aufgefordert, in einer Epoche, in der uns alle Informationen zur Verfügung stehen, für all unser Handeln und Denken Selbstverantwortung zu übernehmen, möglichweise ohne einen spirituellen Lehrer oder einen Lehrer, der uns vielleicht nur ein paar Schritte voraus ist? Wie weise, erleuchtet oder spirituell muss ein Yogalehrer sein? Und wie sehr darf er seine menschlichen Schwächen ausleben? Wie viel oder wie wenig dürfen wir von ihm erwarten und muss er erfüllen? Wie schwierig die Lehrer-Schüler-Problematik ist, zeigt sich immer wieder. Erst vor einigen Wochen wurden verschiedene Vorwürfe gegen den Anusara-Lehrer John Friend erhoben. Die Enttäuschung war groß. Aber wie viel Keuschheit, Widerstandsfähigkeit und Askese können wir überhaupt von einem Lehrer erwarten? YOGA AKTUELL hat Yogalehrer dazu betragt, wie es um ihre eigenen Erfahrungen in punkto Projektion und Liebe steht. Und wieder einmal wurde deutlich: Die Kluft zwischen Theorie und Praxis ist groß. Und die Fähigkeit, zu den eigenen menschlichen Schwächen zu stehen, ist vielleicht sogar noch größer. Einige bekannte Lehrer, die wir befragen wollten, hatten leider keine Zeit, diese fünf kurzen Fragen zu beantworten. Solche Absagen sprechen für sich. Andere haben gar nicht auf die Anfragen reagiert. […]

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Doris Iding
Doris leitet Seminare, Fort- und Ausbildungen zum Thema Yoga, Meditation und Achtsamkeit. Nach dem Motto „Alles was ist, darf sein. Es gibt kein Richtig und Falsch, sondern immer nur die eigene subjektive Erfahrung des gegenwärtigen Moments“ ist es ihr sowohl in ihren Kursen als auch in ihren Artikeln und Büchern ein großes Anliegen, den Menschen zu vermitteln, dass es in der Praxis um Selbsterkenntnis geht, nicht aber um Selbstoptimierung. Begegnen wir uns also mit viel Selbstmitgefühl, Wohlwollen und Geduld, wird das Leben leichter und die Achtsamkeits- und Meditationspraxis erfüllender. 18 ihrer Bücher wurden in andere Sprachen übersetzt.