Fred Gratzon bezeichnet sich selbst als faulsten Mann Nordamerikas. Am liebsten liegt er den ganzen Tag in der Hängematte und lässt andere für sich arbeiten. Die von ihm gegründeten Firmen schreiben heute Millionenumsätze, er aber hat sie schon längst wieder verlassen. YOGA AKTUELL sprach mit dem Autor von „The lazy way to success“ über sein ungewöhnliches Leben, Erfolg und die Rolle des Bewusstseins Das im folgenden Interview Geäußerte erscheint beinahe wie das Gegenteil von Burn-out. Dennoch kann die geschilderte Einstellung leider nicht als Allheilmittel gegen Burn-out gelten, denn nicht jeder findet die gleichen Voraussetzungen vor, die Gratzon hatte. Auch hat nicht jeder einen Chef, der Gratzons Selbstbeschreibung ähnelt, und angesichts von Leistungsdruck, Mobbing und schlechten Arbeitsbedingungen fällt es vielen Menschen verständlicherweise mehr als schwer, Freude an ihrer Arbeit zu entwickeln, während sie zugleich nicht so einfach die Möglichkeit haben, sich eine andere Arbeitsstelle zu suchen, die ihnen dafür fruchtbareren Boden bieten würde. Nichtsdestotrotz spiegelt Gratzons Haltung Aspekte wider, die für Gegenentwürfe zu burn-out-begünstigenden Situationen wichtig erscheinen. Lesen Sie selbst. YOGA AKTUELL: Herr Gratzon, wo ist Ihre Hängematte? Fred Gratzon: Auf der Ebene des Bewusstseins. Obwohl ich natürlich mehrere zu Hause habe. Drei, um genau zu sein. Die „Hängematte“ ist natürlich nur als Metapher zu verstehen. Eine entspannte Art, wie das Leben betrachtet werden kann. Wenn der Geist entspannt ist, kann die Kreativität einfach und ohne Begrenzung fließen. Wann immer Leute sich aber unter Druck gesetzt fühlen, ist die Kreativität eingeengt und die Visionskraft begrenzt. Nehmen wir nur ein Beispiel: das Aufwärmtraining eines Tennisspiels. Oft ist es unmöglich vorherzusagen, welcher der bessere Spieler sein wird. Beide Spieler scheinen gleich stark, sind Vollprofis, bewegen sich elegant und schnell. Sobald jedoch das richtige Spiel beginnt, ändert sich dies. Der eine Spieler gewinnt immer. Der andere verliert. Warum? Beide können exzellent spielen. Was jedoch […]

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