Als Omraam Aivanhov 1959 seine erste Reise nach Indien unternahm, erhielt er dort nicht nur den spirituellen Namen, sondern ihm wurde von einem großen indischen Weisen auch offenbart, dass er in einer früheren Inkarnation in Indien gelebt hatte und ein Sonnen-Rishi gewesen war. Dieses Wissen trug Aivanhov noch in sich und als er im Alter von siebzehn Jahren seinem Meister Peter Deunov in Bulgarien begegnete, der ihn Schritt für Schritt in die Sonnenmysterien einweihte.

Das Mysterium der Sonne

In dem Buch „Surya-Yoga“, das aus Vorträgen Aivanhovs besteht, die er im Laufe vieler Jahre hielt und die von seinen Schülern aufgezeichnet wurden, wird sein gesamtes Wissen offenbar. Aus jeder Zeile spricht eine authentische Weisheit, die beim Lesen tief berührt und den geistigen Aspekt der Sonne auf vielen Ebenen beschreibt. Wer sich ernsthaft für das Mysterium der Sonne interessiert, sollte dieses Buch unbedingt lesen.
Aivanhov spricht auch über die klassischen Yoga-Wege wie Hatha-Yoga, Bhakti-Yoga, Raja-Yoga usw., über ihre verschiedenen Aspekte und über ihre Wirkung. Seiner Ansicht nach ist der Surya-Yoga eine Art Synthese all dieser Yogaformen und wird deshalb der Yoga der Zukunft sein. Denn im Surya-Yoga finden sich nach seinen Worten sowohl Anbetung, Weisheit, Kraft und Reinheit als auch Tätigkeit, Hingabe, Licht und das heilige Feuer der göttlichen Liebe. Wer Surya-Yoga praktiziert, so Aivanhov, entwickelt sich auf allen Ebenen und wird auf diesem Weg selbst zu einem strahlenden Wesen. Zum Surya-Yoga gehören vor allem die Meditation bei Sonnenaufgang, aber auch körperliche Übungen, Gebete und die bewusste Arbeit mit dem Licht.

Verbinde dich mit dem Licht

Immer wieder weist Aivanhov darauf hin, dass dieser Weg der Sonne ein gemeinsamer Weg ist, der in die Brüderlichkeit des Wassermannzeitalters führt. So wie die Sonne auf alles und jeden strahlt, sollten auch die Menschen aus sich heraus strahlen und zu gebenden Wesen werden, deren Leben auf Mitgefühl und Liebe basiert. Um zu einem solchen Wesen zu werden, sollte man u. a. so oft wie möglich die Meditation bei Sonnenaufgang praktizieren, wenn die Sonnenstrahlen besonders viel Prana enthalten, die unser Körper und Geist in dieser Zeit am besten aufnehmen kann. Wie man sich auf diese Meditation sinnvoll vorbereiten und sie durchführen kann, beschreibt Aivanhov u. a. in diesem Buch. Er selbst hat in seinem Zentrum im Bonfin in Südfrankreich über viele Jahre hinweg mit seinen Schülern in den frühen Morgenstunden meditiert.

Durch das bewusste Anschauen der Sonne entsteht eine tiefe Verbindung mit ihr, es bildet sich ein feinstoffliches Strömungsfeld, in dem der Meditierende feinstoffliche Sonnenpartikel aufnimmt, die mit der Zeit seine Zellstruktur und damit sein gesamtes Wesen positiv verändert. Diesen Vorgang verdeutlicht Aivanhov mit den Worten: „Das Licht ist ein lebendiger Geist, der von der Sonne kommt, und der eine direkte Verbindung mit unserem Geist hat.“ Es versteht sich fast von selbst, dass man dieses Buch nicht nur einmal liest und dann weglegt, sondern es stattdessen zu einem wertvollen Wegbegleiter werden kann, den man nicht mehr missen möchte.

 

10-Cover_1000px-300dpi-RGBOmraam Aivanhov:
Sonnen-Yoga / Surya-Yoga

Prosveta Verlag 2011, EUR 22,00
ISBN: 978-3-89515-071-5

 

 

Noch mehr über das Thema Sonnen-Meditation und Omraam Aivanhov erfährst du in unserem YOGA AKTUELL Spezial Nr. 5 „Meditation & Achtsamkeit“!

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