Frauenkräuter sind seit Beginn der Menschheit unsere Wegbegleiterinnen. Einst von Hebammen bei Schwangerschaft oder unerfülltem Kinderwunsch eingesetzt, findet man sie heute in vielen Teemischungen und anderen Anwendungen der Volksheilkunde. Zum richtigen Zeitpunkt geerntet, verarbeitet und angewendet, helfen sie uns bei größeren und kleineren Leiden. Jede Pflanze ist eine Zauberpflanze, jede Pflanze ist eine Heilpflanze – man muss sie nur kennen. Wolf-Dieter Storl Schafgarbe, Schafgarbe, ist mein Liebster mir gut, kommt weder Wasser noch Schaum, sondern rotes Blut“, säuselt das Mädchen und dreht das Liebesorakel dreimal in ihrer Nase herum. Stellt sich Nasenbluten ein, ist der Liebste treu. Das hatte wohl auch damit zu tun, dass die Ränder der gefiederten Blätter mit winzigen Borsten bestückt sind und die Nasenschleimhaut reizen. Viele Geschichten ranken sich um Achillea millefolium. Das weiß blühende Kraut ist hübsch anzusehen, schmeckt würzig-bitter und ist seit Jahrhunderten in der Volksheilkunde eine beliebte Heilpflanze. Die Benediktinerin Hildegard von Bingen (1098–1179) empfiehlt Pulver aus getrocknetem Schafgarbekraut zur Heilung innerer Wunden, was bis heute nach Operationen zur Anwendung kommt. Die tonisierende Wirkung der enthaltenen Bitterstoffe macht sich die Frauenheilkunde im Bereich der […]

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