In dieser YOGA AKTUELL-Ausgabe erschienen:

Eiben – diese eindrucksvollen und recht eigenwillig wachsenden Bäume – kennen heute nur noch wenige Naturliebhaber, obwohl ihr Holz früher eine wichtige Bedeutung für die Menschen hatte und Eiben sogar magische Kräfte zugeschrieben wurden. Was es mit diesen Waldwesen auf sich hat und warum diese Bäume auch heute noch bezaubern können. Mit etwas Einfühlsamkeit kann man eine zarte Aura dieses Waldes spüren. Such dir zum meditativen Erleben auf einem der ruhigen Seitenwege deinen Platz und den Baum, der für dich eine persönliche Bedeutung haben kann. Eiben sind zwar selten geworden, kommen aber noch im Himalaya, in Nordamerika, in einigen europäischen Wäldern und natürlich auch in dem als urtümlich geltenden Bayernland vor. Im bayerischen Voralpenland nahe Weilheim habe ich unweit von Paterzell einen versteckten Wald mit über zweittausend Eiben entdeckt, von denen einige ganz offensichtlich schon ein recht hohes Alter erreicht haben. Ein schmaler Rundweg und etliche kleine Nebenwege führen über verschlungene Pfade durch einen beeindruckenden Mischwald, in dem Eiben unter den anderen Bäumen einen geschützten Platz gefunden haben. Und damit sind wir schon beim Grund, warum Eiben kaum noch in unseren Wäldern zu finden sind. Da sie nicht hochwachsend sind, haben sie für die heutige Holzverarbeitung ihre Bedeutung verloren – gewissermaßen ein Schutz vor industrieller Verwertung durch Verzicht auf Größe. Vor der Erfindung des Schießpulvers war das noch ganz anders: Eibenholz war damals für Schießbögen von großer Bedeutung – und zwar, weil es sowohl sehr stark als auch besonders biegsam ist. Zwei Eigenschaften, die sicherlich bei jedem Yogi auf Anerkennung stoßen. Doch auch etwas weniger Erfreuliches ist bei Eiben zu berücksichtigen: Sie sind die einzigen giftigen unter den heimischen Nadelbäumen, alle ihre Teile enthalten das sowohl für Menschen und auch für Tiere hochgiftige Taxin, das potenziell tödlich wirkt. Also besser aufgepasst. Aber die Giftigkeit wäre heute kaum von Belang, denn […]

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Karoline Wagemann-Hofer
Karoline Wagemann-Hofer liebt die Natur. Wald ist für sie der passende Ort, um Kontakt zu sich selbst und mit dem Leben als Ganzem aufzunehmen. Tägliche Yogapraxis, Achtsamkeitsübungen und Meditation haben für die Mutter von zwei erwachsenen Töchtern einen besonderen Stellenwert. Die 50-Jährige wohnt in einem kleineren Ort in der Nähe von Ulm.
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