In dieser YOGA AKTUELL-Ausgabe erschienen:

Der Lavendel hat eine besondere Aura und ist ein Klassiker der Parfümerie – aber auch eine wertvolle Heilpflanze. Blau gekleidetes Wunder des Südens“, so beschrieb der renommierte französische Kräuterspezialist und Autor Maurice Mességué (1921–2017) den Lavendel. Seinen Duft sah er als „Gottes Geschenk an die Erde“. Mit dieser Begeisterung steht er nicht allein da, auch Sebastian Kneipp (1821–1897), Paracelsus (1493–1541), Hildegard von Bingen (1098–1179) und viele andere Heilkundige liebten die Pflanze und ihre Heilkräfte. Ihr lateinischer Name Lavandula officinalis leitet sich von lavare her, das heißt „waschen“. Schon im alten Rom und im alten Griechenland fügte man dem Waschwasser für Körper und Kleidung Lavendelblüten oder -auszüge hinzu. Denn zum Einen desinfizieren und pflegen sie Haut und Stoff, zum Anderen sorgt der Duft für angenehme Frische. Der Lavendel ist ein Tausendsassa, schön, fantastisch duftend, nützlich im Garten, in der Küche, im Medizinschränkchen,  als Reisebegleiter … Es handelt sich bei der Pflanze um einen mehrjährigen, immergrünen Lippenblütler (Lamiaceae), von dem es nicht nur die Art „officinalis“ gibt, was so viel bedeutet wie „durch Aufnahme in das amtliche Arzneibuch als Heilmittel anerkannt“, sondern es existieren noch etwa 40 weitere Arten dieser Gattung. Einige davon sind sogar winterhart und daher nicht unbedingt auf das milde Klima des Südens angewiesen, sondern sie wachsen auch in kühleren Gefilden. So pflanzt die deutsche Firma Taoasis für die Herstellung von hervorragenden ätherischen Ölen seit dem Jahr 2015 in Ostwestfalen Lavendel an. Das funktioniert so gut, dass im Winter 2018/2019 die Anbaufläche von zwei auf zehn Hektar erweitert wurde. Zwar ist die Blütenfarbe meist blau oder violett in unterschiedlichen Schattierungen, es gibt aber auch rosa, grün und weiß blühenden Lavendel. Im Garten sieht er dekorativ aus und verströmt sein mediterranes Aroma, außerdem wehrt er Schädlinge ab und zieht nützliche Insekten an, Bienen zum Beispiel. Die Blütezeit reicht von Juni […]

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