Aromatherapie ist eine duft(ig)e Sache: Wie ätherische Öle uns die heilende Essenz der Pflanzen auf wundervolle Weise zugänglich machenAutsch! Irgendetwas ist beim Yoga, beim Sport, beim Wandern schief gelaufen. Man hat sich eine kleine Verletzung zugezogen, zu unbedeutend für einen Arztbesuch, aber doch so, dass es richtig weh tut. Um den Schmerz zu lindern, die Durchblutung zu fördern und den Heilungsprozess zu beschleunigen, bietet sich die Aromatherapie an, also das Heilen mit ätherischen Ölen. Rosmarinöl beispielsweise passt besonders gut, denn es wirkt wärmend und schmerzlösend. Aber sehr zu empfehlen sind auch das beruhigende, entspannende, wundheilende ätherische Öl vom Lavendel, das lindernde und aufbauende Öl vom Thymian, das entzündungswidrige Öl vom Ingwer und das wärmende, kräftigende von der Gewürznelke, bekannt aus der Zahnheilkunde. Verdünnt mit etwas so genanntem fetten Öl wie Mandelöl und auf die entsprechende Stelle aufgetragen, kann eine solche Behandlung Wunder wirken. Mit dem Wort aithér, von dem unser Wort Äther stammt, beschrieben die Griechen die „obere, feine Himmelsluft“. Im Englischen sagt man essential oils. Tatsächlich befindet sich darin quasi die Essenz der Pflanze. Die Idee, den Duft und damit das eigentliche Wesen einer Heilpflanze einzufangen und für die Gesundheit von Körper und Seele zu nutzen, hat schon vor 5000 Jahren auf die Menschen einen starken Reiz ausgeübt. Bei uns geriet diese Kunst allerdings über lange Zeit in Vergessenheit. Neu entdeckt hat sie der Franzose René-Maurice Gattefossé, der in den zwanziger Jahren den Begriff Aromatherapie prägte. Auf der Basis von Gattefossés Lehre gebrauchte der Arzt Dr. Jean Valnet als Sanitäter während des Zweiten Weltkrieges ätherische Öle, um Kriegsverletzungen zu desinfizieren und zu heilen. Er war damit sehr erfolgreich und konnte unzähligen Soldaten helfen – ein guter Beleg dafür, dass die Aromatherapie handfeste Ergebnisse erzielt. Und dass es falsch ist, sie lediglich als wohl duftende Spielerei anzusehen.  Gattefossés Buch erschien […]

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