Frauen in Indien: Einst als Manifestationen der großen Göttin verehrt, erfuhren sie nach dem vedischen Zeitalter über Jahrhunderte hinweg Unterdrückung und Misshandlung. Die zum Teil immer noch andauernden Missstände gilt es bei aller Bewunderung für das Land des Yoga nicht aus dem Blick zu verlieren. Ein Mädchen großzuziehen, das ist, als ob man den Garten des Nachbarn bewässert! Indisches Sprichwort Wer schon in Indien war, kennt die freudigen Huldigungsrufe, die der göttlichen Mutter (Ma) gelten, nur zu gut. An fast jeder Straßenecke kann man hier Tempel besuchen, die indischen Göttinnen wie Durga, Lakshmi oder Kali gewidmet sind. Morgens wie auch abends wird die tägliche Ganga-Arti zele­briert – eine Zeremonie am heiligen Ganga-Fluss, der als lebende Göttin verehrt wird. Und das jährliche Navaratri-Fest (auch: Durga-Puja), dessen neun Nächte gänzlich der göttlichen Mutter gewidmet sind, gilt als eine der größten spirituellen Feierlichkeiten Indiens. Die Hindus lieben ihre Göttinnen. In Indien ist Gott feminin sowie maskulin, und Shakti, die weibliche Urkraft, wird mit ganz besonderer Innbrunst verehrt. Ohne Shakti, heißt es, ist Shiva, das absolute, reine Bewusstsein, lediglich ein Leichnam. Daraus abgeleitet könnte […]

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