In dieser YOGA AKTUELL-Ausgabe erschienen:

Das Jahr des „Königs der Wege“: Der Spitzwegerich ist die Arzneipflanze 2014. Schon seit dem Altertum wird er erfolgreich als Heilkraut verwendetZugegeben, eine Schönheit ist der Spitzwegerich nicht. Trotzdem können einige seiner braunen Blütenähren mit ihren originell herausragenden beigen Staubgefäßen und seine langgestreckten, kräftig grünen Blätter einen Feldblumenstrauß aufwerten und vervollständigen. Rotkleeblüten zum Beispiel, kombiniert mit frühsommerlich-langstieligen Gänseblümchen, mit Löwenzahn und Schafgarbe, gespickt mit ein paar Spitzwegerichblüten und umrandet von seinen Blättern – dies ergibt ein Sträußchen, das einerseits optisch etwas hermacht, andererseits vor Heilkraft nur so strotzt. (Beim Spitzwegerich werden die Blätter für medizinische Zwecke verwendet, nicht die Blüten.) Die ausdauernde – das bedeutet: winterfeste – Pflanze ist von April bis September präsent, manchmal schon früher, manchmal noch länger. Sie wächst, nomen est omen, an Wegrändern, außerdem auf trockenen Wiesen und Feldern, und zwar bis auf 2000 Meter Höhe. Man kann sie im eigenen Garten oder auf dem Balkon ziehen, sie gedeiht prächtig. Die Blätter stehen in einer Grundrosette. Sie werden 20 bis 40 cm lang und besitzen deutliche Längsadern. Aus der Mitte der Rosette entspringen Stängel, an denen die typischen Blütenähren sitzen. Blütezeit ist von Mai oder Juni bis September. Ihr Maximum an Heilkraft entwickeln die Blätter bis einschließlich Juni, man darf sie aber den ganzen Sommer über ernten und verwenden. Beim Pflücken sollte man vorsichtig sein, denn Druckstellen können schnell schwarz anlaufen. Es handelt sich beim Spitzwegerich um eine der bei uns häufigsten Arzneipflanzen. Er ist so verbreitet und so bescheiden, dass viele gar nicht wissen, wie viel Power in ihm steckt. Neueren Forschungen zufolge sind darin Wirkstoffe enthalten, die Bakterien abtöten, außerdem enthält er Schleimstoffe, Gerbstoffe, die Vitamine A, C und K, Lab-Enzym, Invertin, Flavonoide, Kieselsäure, Phosphorsäure, Emulsin, Chlorophyll und ätherisches Öl. Sein lateinischer Name lautet Plantago lanceolata. Der zweite Teil des Namens geht auf „lanceola“ […]

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